Atheistischer Denkfehler

Welche Temperatur hat Gerechtigkeit?

| 28. Mai 2015 | 1 Kommentar
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His Holiness Hridayananda Dasa Goswami (Dr. Howard Resnick)

Atheisten sagen, es gäbe keinen Gott.

Wenn es keinen Gott gibt, gibt es auch niemanden, der alles weiss – denn nur Gott kann ein allwissendes Wesen sein. Wenn es niemanden gibt, der alles weiss, kann auch niemand sagen, ob es einen oder keinen Gott gibt. Ein Atheist widerspricht sich also selbst, wenn er kühn verkündet, es gebe keinen Gott.

Jetzt würden einige Atheisten sagen: „Warum muss ich etwas beweisen, was nicht existiert?“

Hier ist nun die Frage, was man unter „beweisen“ versteht. Der Atheist fordert hier meistens ein empirisches Experiment. Doch warum kann Gott nur auf empirisch-physischem Wege erfahren und verstanden werden? Eventuell steht Gott weit jenseits eines solchen Verfahrens. Wenn es einen allmächtigen Gott gibt, kann er es sich selbst vorbehalten, OB er durch ein solches Verfahren erkannt werden kann und wenn ja, WER ihn durch ein solches Verfahren erkennen darf.

Der Atheist muss zugeben, dass metaphysische Phänomene existieren, die durch empirische Methoden nicht erfasst werden können, zum Beispiel Werte wie Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Schönheit und Liebe. Im echten Leben zweifelt selbst ein Atheist nicht daran, dass es diese Qualitäten gibt. Die Forderung, Gott müsse auf empirischen Wege bewiesen werden und wenn dies nicht machbar sei, gebe es auch keinen Gott, gründet nicht auf vernünftigem Denken.

* * * * *

Dies war in eigenen* wenigen Worten eine Reflektion zum Vortrag von Hridayananda Dasa Goswami (Dr. Howard Resnick) vom 15. Mai 2015 in Harish, Israel.

H.D. Goswami (Dr. Howard Resnick) absolvierte im Jahre 1996 den schnellsten Doktor-Abschluss in der Geschichte der Harvard Universität in Sanskrit und vergleichende Religionswissenschaften. Mehr Vorträge, Essays und Infos (Englisch) auch auf der offiziellen Website von Hridayananda Dasa Goswami

www.hdgoswami.com

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*Paramshreya Dasa (Phillip Trier Rabe)

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Category: Externe Videos, Hridayananda Dasa Goswami, Krishna und die Welt

Kommentare (1)

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  1. Rohan D. sagt:

    Den Atheisten braucht man doch nur vorzuhalten, dass für alles, was sichtbar existiert, vorher ein Plan oder eine Idee gebraucht wird. Ohne Plan kein Ergebnis. Einfacher geht’s nicht. –
    Ich habe mal einem Atheisten, der mir etwas von Naturgesetzen erzählte, geantwortet, dass er doch für seine Naturgesetze einen Naturgesetzgeber braucht, sonst gäbe es sie nicht. Das Gesicht hättet Ihr mal sehen müssen…

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