Kein Arzt kann Garantie auf Heilung geben

Srila Prabhupada über den Irrtum der Materialisten

| 26. März 2012 | 1 Kommentar

Der Autor: His Divine Grace A.C.Bhaktivedanta Swami Prabhupada (1896-1977), Gründer-Acharya der Internationalen Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein

Die meisten Menschen gehen in die Kirche oder in einen Tempel, um Gott um materiellen Wohlstand zu bitten: „Lieber Gott, gib uns unser täglich Brot. Gibt mir dies, gib mir jenes.“ Aber obwohl es ihnen um materiellen Wohlstand geht, gelten sie als fromm, weil sie sich, im Gegensatz zu den Atheisten, an Gott wenden. Die Atheisten sagen: „Warum soll ich mich an Gott wenden? Ich werde mir meinen Reichtum und mein Glück selbst erarbeiten, und der wissenschaftliche Fortschritt wird mir behilflich sein.“ Jemand, der denkt: „Ich werde mir meinen eigenen Wohlstand aufbauen, und ich verlasse mich auf meine eigene Kraft und mein eigenes Wissen“, ist ein dushkriti , ein sehr sündhafter Mensch. Ein frommer Mensch dagegen denkt: „Mein Wohlstand hängt von der Barmherzigkeit Gottes ab.“

Es ist eine Tatsache, dass ohne die Zustimmung Gottes nichts gelingen kann. Tavat tanur idam tanupeksitanam. Wir haben viele Methoden entdeckt, um Leiden entgegenzuwirken, aber wenn Gott unsere Freiheit von Leid nicht billigt, werden diese Methoden versagen. Zum Beispiel mag ein kranker Mann sehr gute Medizin und einen qualifizierten Arzt haben, aber wenn wir den Arzt fragen: „Können Sie garantieren, dass dieser Patient überlebt?“, wird er antworten: „Nein. Ich kann lediglich mein Bestes versuchen.“ Ein intelligenter Arzt weiß: „Letztlich liegt alles in der Hand Gottes. Ich bin nur ein Werkzeug. Wenn Gott nicht will, dass der Patient am Leben bleibt, werden alle meine Medikamente und mein ganzes medizinisches Wissen nichts nützen.“

Krishna ist also die höchste Instanz. Dumme Menschen verstehen das nicht, und deshalb werden sie als mudha, Schurken, bezeichnet. Sie wissen nicht, dass alles, was sie tun – auch wenn sie es noch so geschickt anpacken –, letztlich fehlschlagen wird, wenn es nicht von Gott, von Krishna, gebilligt wird. Ein Gottgeweihter hingegen weiß: „Ich mag mit der mir zur Verfügung stehenden Intelligenz versuchen, glücklich zu werden, aber ohne die Zustimmung Krishnas wird das nicht der Fall sein.“ Das ist der Unterschied zwischen einem Gottgeweihten  und einem Nichtgottgeweihten.

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Aus Die Lehren Königin Kuntis, Seite 85/86 von Sri Srimad A.C.Bhaktivedanta Swami Prabhupada, Gründer-Acharya der Internationalen Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein.

Der Bhaktivedanta Book Trust schreibt über dieses Buch:

„Die tragische und heroische Gestalt Königin Kuntis entstammt einer bewegten Epoche der altindischen Geschichte. Königen Kunti war eine der Hauptfiguren in einem verwickelten politischen Drama, das in einem blutigen Bruderkrieg um die indische Thronfolge gipfelte. Aber durch all das Leid, das sie zu tragen hatte, fand sie zu einer inneren Weisheit und Stärke, mit der sie in jenen Zeiten der Not zu bestehen vermochte. Die Lehren Königin Kuntis offenbaren die tiefen Empfindungen des Herzens einer großen philosophischen Frau.“

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Gebrauchter Zustand. Preis: 12,- EUR + Versand.

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E-Mail: shiva-param@gour-ni-times.de

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Category: Bücher, Krishna und die Welt, Prabhupada

Kommentare (1)

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  1. Sirina sagt:

    Hare Krishna,

    alle Ehre sei Srila Prabhupada!

    Ein schöner Artikel.

    Die meisten Ärzte in der heutigen Zeit sehen sich aber leider selbst als Götter in Weiß. Ich habe bisher jedenfalls noch keinen Arzt getroffen, der vor mir ehrlich eingestanden hat, dass er nur ein Werkzeug ist und es schlussendlich in Gottes Hand liegt, ob zum Beispiel ein Medikament anschlägt oder versagt. Nichtsdestotrotz liegt natürlich dennoch alles in Krishnas Hand.

    einen lieben Gruß,
    Sirina

    Hari Bol!

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