Wundernahrung Milch

Über heilige Kühe und feinere Gehirnzellen

| 9. September 2009 | 0 Kommentare

Warum gehört Milch zu einer ganzheitlichen spirituellen Lebensweise? Und warum wird die Kuh als Mutter und somit als heilig angesehen? Sri Srimad A.C.Bhaktivedanta Swami Prabhupada, der Gründer-Acharya der Hare-Krishna-Bewegung, spricht Klartext:

Frauen, Kühe und Brahmanas müssen beschützt werden

In den ruhmreichen Tagen der Menschheit, das heißt vor dem Beginn des Kali-Zeitalters, wurden die brahmanas, die Kühe, die Frauen,… [>>>]

Milch fördert feinere Gehirnzellen

Die Kuh ist das wichtigste Tier, um den menschlichen Körper zur Vollkommenheit zu entwickeln… [>>>]

Milch & Getreide statt Öl & Schrauben!

Milch wird mit Nektar verglichen, den man trinken kann, um unsterblich zu werden. Natürlich wird man nicht unsterblich werden, indem man einfach Milch trinkt, doch man kann so sein Leben verlängern… [>>>]

Milch rausziehen und dann schlachten?!!

Heutzutage bedeutet Handel, dass ich so viel Milch herausziehe, wie ich kann, und dann das Tier töte und das Fleisch an andere Länder verkaufe… [>>>]

Frauen, Kühe und Brahmanas müssen beschützt werden

Sri Srimad A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada

In den ruhmreichen Tagen der Menschheit, das heißt vor dem Beginn des Kali-Zeitalters, wurden die brahmanas, die Kühe, die Frauen, die Kinder und die Greise in rechter Weise beschützt.

1. Der Schutz der brahmanas erhält die Einrichtung des varna und ashrama und damit die höchst wissenschaftliche Kultur, die dem Menschen hilft, das Ziel des Lebens zu erreichen.

2. Durch den Schutz der Kühe wird für die wunderbarste Art der Nahrung gesorgt, nämlich Milch. Milch erhält die feineren Gewebe des Gehirns, die zum Verstehen höherer Lebensziele notwendig sind.

3. Durch den Schutz der Frauen wird die Sittlichkeit der Gesellschaft bewahrt und folglich für gute Nachkommenschaft gesorgt, wodurch Frieden, Ausgeglichenheit und Fortschritt im Leben gewährleistet sind.

4. Der Schutz der Kinder bietet dem Menschen die beste Möglichkeit, den Weg der Befreiung aus der materiellen Knechtschaft zu ebnen. Dieser Schutz der Kinder beginnt schon am Tag der Zeugung mit der Läuterungszeremonie des garbhadhana-samskara, dem Beginn reinen Lebens.

5. Werden die alten Menschen beschützt, ist ihnen die Möglichkeit gegeben, sich auf ein besseres Leben nach dem Tode vorzubereiten.

Insgesamt beruht diese Übersicht auf Faktoren, die das Streben der Menschheit zum Erfolg führen und keine Zivilisation polierter Katzen und Hunde hervorbringt. Das Töten dieser unschuldigen Lebewesen ist unter allen Umständen verboten, denn schon ihre bloße Beleidigung verkürzt die Lebensdauer.

Srimad-Bhagavatam 1.8.7 (Erläuterung)

Milch fördert feinere Gehirnzellen

Sri Srimad A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada

Die Kuh ist das wichtigste Tier, um den menschlichen Körper zur Vollkommenheit zu entwickeln. Der Körper kann durch jede Art von Nahrung erhalten werden, doch die Milch der Kuh ist insbesondere wesentlich, um die feineren Zellen des menschlichen Gehirns zu entwickeln, so dass man die Feinheiten des transzendentalen Wissens verstehen kann. Von einem zivilisierten Menschen wird erwartet, dass er von Speisen lebt, die aus Früchten, Gemüse, Getreide, Zucker und Milch bestehen. Der Stier hilft bei der landwirtschaftlichen Erzeugung von Getreide und anderen Feldfrüchten, und daher ist der Stier in gewissem Sinne der Vater der Menschheit, während die Kuh die Mutter ist, da sie die menschliche Gesellschaft mit Milch versorgt. Von einem zivilisierten Menschen erwartet man daher, dass er den Stieren und Küchen jeglichen Schutz gewährt.

Srimad-Bhagavatam 3.5.7 (Erläuterung)

Milch & Getreide statt Öl & Schrauben!

Sri Srimad A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada

Milch wird mit Nektar verglichen, den man trinken kann, um unsterblich zu werden. Natürlich wird man nicht unsterblich werden, indem man einfach Milch trinkt, doch man kann so sein Leben verlängern. In der modernen Zivilisation halten die Menschen Milch nicht für wichtig, und daher leben sie nicht lange. Obwohl die Menschen in diesem Zeitalter bis zu hundert Jahren leben können, ist ihre Lebenserwartung geringer, weil sie nicht große Mengen Milch trinken. Das ist ein Zeichen des Kali-yuga. Im Kali-yuga ziehen es die Menschen vor, ein Tier zu schlachten und sein Fleisch zu essen, anstatt Milch zu trinken. Der Höchste Herr rät in Seinen Unterweisungen in der Bhagavad-gita zu go-raksya oder dem Schutz der Kuh. Die Kuh sollte beschützt werden, man sollte von ihr Milch gewinnen, und diese Milch sollte auf verschiedene weise zubereitet werden. Man sollte reichlich Milch zu sich nehmen, denn so kann man sein Leben verlängern, sein Gehirn entwickeln, hingebungsvollen Dienst ausführen und schließlich die Gunst der Höchsten Persönlichkeit Gottes erlangen. So, wie es unerlässlich ist, Getreide und Wasser zu bekommen, indem man die Erde umgräbt, so ist es auch unerlässlich, die Kühe zu beschützen und aus ihren Eutern nektargleiche Milch zu gewinnen.

Die Menschen dieses Zeitalters neigen zu Industrieunternehmen, um sich ein angenehmes Leben leisten zu können, doch sie lehnen es ab, sich um die Ausübung von hingebungsvollem Dienst zu kümmern, durch den sie das letztliche Ziel des Lebens erreichen können, indem sie nach Hause, zu Gott zurückkehren. Na te viduh svartha-gatim hi visnum durasaya ye bahir-artha-maninah. Menschen ohne spirituelle Bildung wissen nicht, dass das Endziel des Lebens darin besteht, nach Hause, zu Gott, zurückzukehren. Da sie dieses Lebensziel außer Acht lassen, arbeiten sie nur schwer und sind enttäuscht und frustriert (moghasa mogha-karmano mogha-jnana vicetasah). Die sogenannten Vaisyas – die Industrieunternehmer oder Geschäftsleute – sind in gigantische Industrieunternehmen verwickelt, doch sie interessieren sich nicht für Getreide und Milch. Wie hier jedoch angedeutet wird, kann man sogar in der Wüste Getreide erzeugen, wenn man nach Wasser gräbt; wenn wir Getreide und Gemüse erzeugen, können wir die Kühe beschützen; während wir den Kühen Schutz gewähren, können wir von ihnen reichliche Mengen Milch bekommen, und wenn wir genug Milch bekommen, können wir, zusammen mit Getreide und Gemüse, Hunderte von nektargleichen Speisen zubereiten. Wir können diese Speisen mit Befriedigung essen und so Industrieunternehmungen und Arbeitslosigkeit vermeiden.

Landwirtschaft und der Schutz der Kühe sind der Weg zu Sündlosigkeit, wodurch man schließlich eine Neigung zu hingebungsvollen Dienst entwickeln kann.

Srimad-Bhagavatam 8.6.12 (Erläuterung)

Milch rausziehen und dann schlachten?!!

Sri Srimad A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada

Go raksya. Das ist essentiell: Ackerbau und Kuhschutz. Und vanijyam. Vanijyam bedeutet Handel. Wenn es überschüssige Milchprodukte gibt, wenn es überschüssige Getreideprodukte gibt, kannst du sie anderen verkaufen. Heutzutage bedeutet Handel, dass ich so viel Milch herausziehe, wie ich kann, und dann das Tier töte und das Fleisch an andere Länder verkaufe. Das ist heute Gang und Gebe. Nein. Go-raksya. Kuhschutz ist sehr, sehr essentiell in der menschlichen Gesellschaft, weil wir auf diese Weise Milch erhalten – eine Wundernahrung. Du kannst daraus hunderte und tausende von Speisen zubereiten, die nicht nur köstlich schmecken, sondern das Gehirn frisch halten. Du kommst auf diese Weise zu einem guten Gehirn. Deshalb go-raksyam – Kuhschutz wird besonders empfohlen, nicht einfach nur Tierschutz. Wenn du unbedingt Fleisch essen willst, kannst du viele andere Tiere essen. Es gibt sie. Aber iss nicht die Kühe. Das ist vedische Zivilisation.

Srimad-Bhagavatam 1.16.1 (Auszug aus einem Vortrag, Los Angeles vom 29.12.1973)

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Category: Diverses, Milch versus Vegan, Prabhupada, Straight Talk

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